Praxis für Familienmedizin - Dr. Martin Junker und Stefanie Junker - Hausarztpraxis in Olpe

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Symbioselenkung des Darmes

Im Darm leben rund 100 Billionen Mikroorganismen, die in ihrer Gesamtheit als Darmflora bezeichnet werden. Sie finden im Nahrungsbrei des Darms alles, was sie zum Leben brauchen: Nahrungsenergie, Mineralien und Spurenelemente.

Im Gegenzug dafür versorgen sie den Menschen mit wichtigen Vitaminen und helfen bei der Verdauung. Außerdem sind sie ein wichtiger Bestandteil des Abwehrsystems im Darm.

Eine solche fein aufeinander abgestimmte Gemeinschaft zwischen verschiedenen Lebewesen wird als Symbiose bezeichnet. Unter bestimmten Voraussetzungen können sich im Darm schädigende Bakterienarten stärker vermehren. Das kann zum Beispiel nach einer Antibiotika- Behandlung, bei Darmkrankheiten oder auch bei einer ungesunden Ernährung der Fall sein.

Eine solche unausgewogene Darmflora kann Ursache vieler Krankheiten sein.

Dazu zählen nicht nur Magen, und Darmbeschwerden, sondern auch Allergien, Hautkrankheiten, Infekt-Neigung oder auch Kopfschmerzen und rheumatische Erkrankungen.

Ziel der Symbioselenkung ist es, die Bakterienflora des Darmes mittels entsprechender dauerhafter Nahrungsumstellung und verschiedener Nahrungszusatzstoffe möglichst rasch zu normalisieren.

Wenn sich das Darmmilieu normalisiert, wird die Entgiftungsleistung des Darmes und die Nahrungsverwertung durch den Darm verbessert und auch die vom Darm abhängige Immunität wird positiv beeinflusst.

Eine solche Darmsanierung kann sich über mehrere Monate erstrecken.

Anwendung

findet dieses Heilverfahren v.a. bei:

  • Verdauungsstörungen
  • Verstopfung
  • chronische Durchfälle
  • entzündlichen Darmerkrankungen
  • Reizdarmsyndrom
  • Pilzbesiedelung des Darmes
  • Infektneigung
  • Allergien
  • Darmreinigung als regelmäßige „Entschlackungskur“ des Körpers

als unterstützende Therapie bei:

  • Rheuma
  • Hauterkrankungen (Neurodermitis)
  • Zahnfleischentzündungen
  • Infektionen der oberen Luftwege
  • Asthma
  • chronische Kopfschmerzen

Kosten

Die Kosten sind abhängig von den aktuellen Medikamentenpreisen und werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen, Privat versicherte Patienten sollten die Kostenübernahme vorab mit ihrer Versicherung klären.

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