Praxis für Familienmedizin - Dr. Martin Junker und Stefanie Junker - Hausarztpraxis in Olpe

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Eigenbluttherapie

Die Eigenbluttherapie gehört zu den klassischen naturheilkundlichen oder alternativmedizinischen Verfahren. Sie ist eine Reiz- und Umstimmungs-therapie, bei der eine kleine Menge Blut (etwa 0,1 bis max. 5,0 ml) aus einer Vene entnommen und anschließend ohne Zeitverzögerung in Haut oder häufiger in den Gesäßmuskel injiziert wird.

Das körpereigene, in die Muskeln injizierte Blut wird vom Körper nicht mehr „erkannt“, sondern dient als Fremdkörperreiz. Der Stoffwechsel wird angeregt und das Immunsystem produziert nun deutlich verstärkt Abwehrzellen (Antikörper).

Durch diese Methode erfolgt eine intensive Stimulation der körpereigenen Abwehrkräfte und eine Wiederherstellung der Selbstheilungskräfte des Organismus.

Zusätzlich kann das Blut auch mit einem pflanzlichen oder homöopathischen Mittel vermischt werden, welches dann zusammen mit dem Blut verabreicht wird und die individuell gewünschte Wirkung verstärkt.

Je akuter der Zustand, desto öfter (z.B. alle 2 Tage, dann reduzieren) - je chronischer der Zustand, desto seltener (2x wöchentlich, dann 1x wöchentlich, später 14tägig, bzw. alle 3 Wochen) sollte die Behandlung erfolgen.

Beim Beginn der Eigenbluttherapie kann es zu einer Verschlimmerung der Beschwerden kommen und zusätzlich Müdigkeit auftreten. Dies ist aber meist ein Zeichen dafür dass die Therapie eine Wirkung zeigt. Eine weitere Nebenwirkung kann ein leichter Temperaturanstieg sein.

Ursprung der Eigenbluttherapie sind Experimente des englischen Arztes William Highmore 1874 sowie von Novotny im Jahre 1912.

Anwendungsgebiete der Eigenbluttherapie

  • häufige Infekte
  • Immunschwäche
  • Erschöpfung
  • Streß
  • Appetitlosigkeit
  • allergische Erkrankungen
  • Neurodermitis
  • Ekzeme
  • Akne
  • Asthma bronchiale
  • Rheuma
  • rheumatoide Arthritis
  • Durchblutungsstörungen
  • chronische Entzündungen
  • Schlafstörungen
  • hormonelle Störungen
  • häufige Harnwegsinfekte
  • schlecht heilende Wunden
  • Stoffwechselerkrankungen
  • u.v.m.

Kosten

In den meisten Fällen sind 6-12 Eigenblutbehandlungen sinnvoll. Die aktuellen Kosten können Sie gerne bei uns erfragen, sie sind abhängig von den Preisen der ausgewählten Medikamente. In der Regel übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für dieses Verfahren nicht. Privat versicherte Patienten sollten die Kostenübernahme mit ihrer Krankenkasse abklären. Hierbei ist bei manchen privaten Krankenkassen die Kostenübernahme davon abhängig, ob das Blut mit oder ohne Zusatz eines anderen Stoffes (z.B. homöopathisches Medikament) gespritzt wird. Eine Spritze kostet ca. 15 Euro, je nach Medikament.

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